Eine Abhandlung in 4 Teilen von Heilpraktiker Rainer Guck
Teil 1: Die physikalischen Grundlagen Der Idealismus lehrt, dass der Geist alles und die Materie nur seine Widerspiegelung ist. Der Materialismus lehrt, dass alles Materie ist und der Geist nur eine Art Reaktion der Materie ist. Reduktionismus ist der Glaube, dass man alles verstehen kann, wenn man es in seine einfachsten und grundlegenden Bestandteile zerlegt. Er vertritt die Ansicht, dass die Psychologie auf die Biologie, die Biologie auf die Chemie und die Chemie auf die Physik zurückgeführt werden kann. Wissenschaftler versuchen, das gesamte Universum auf eine einzige Formel zurückzu-führen, die angeblich alles erklären kann (die sog. Lagrangsche Gleichung).
Die Wissenschaft befasst sich hauptsächlich mit meßbaren, reproduzierbaren und beweisbaren Ergebnissen und Ereignissen. Dinge und Phänomene, die mit den derzeiti-gen Messgeräten nicht erfassbar sind, werden leicht als "unmöglich" abgestempelt. Die Vergangenheit hat jedoch immer wieder gezeigt, dass sich die Wissenschaft und ihre Messgeräte laufend verbessern und man heute Dinge sehen und messen kann, von denen man vor 100 Jahren nicht einmal zu träumen wagte. Viele Phänomene können vorerst alleine durch ihre Wirkung festgestellt werden; selbst die Wissenschaftler sind der Meinung, dass in naher Zukunft Verfahren und Technolo-gien angewendet werden, die nach dem heutigen Stand noch als "unmöglich" gelten!
Während des letzten Jahrhunderts glaubten die Wissenschaftler, dass die grundlegen-den Bestandteile der Welt leblose, unteilbare Atome seien. Fortschritte in der Quanten-physik haben diese Weltanschauung untergraben. Seit der Jahrhundertwende sind die Physiker tief in den Aufbau der Atome eingedrungen. Man weiß heute, dass die Atome nicht unteilbar sind; sie sind größtenteils leerer Raum und bestehen aus einem winzigen Kern von Protonen, Elektronen und Neutronen. Auch hier sind subatomare Partikel weder hart noch stabil: Man stellt sie sich als zusammengeballte Energiepunkte vor, die sich manchmal wie Partikel und manchmal wie Wellen verhalten.
Die moderne Physik zerlegt das gesamte Universum in eine Wellenstruktur: "Eingeschlossene Wellen", die wir Materie nennen und "nicht eingeschlossene Wellen", die wir "Strahlung" oder "Licht" nennen!
Wenn es zur Vernichtung oder Veränderung der Materie kommt, besteht der Vorgang lediglich darin, dass eingeschlossene Wellenenergie freigesetzt wird und nun befreit durch den Raum wandert (= Energieerhaltungssatz). Der Liouvillsche Satz besagt, dass eine Zunahme in einer Dimension eines Phasenrau-mes durch die Abnahme in einer anderen Dimension exakt ausgeglichen werden muß.
Diese Vorstellungen unserer Physiker führen unser gesamtes Universum auf eine Licht - Wellen - Welt mit unterschiedlicher Dichte der Atomstruktur zurück.
Materie kann daher in unendlich vielen verschiedenen Graden der Dichtigkeit bestehen. Unsere körperlichen Sinne sind so entwickelt, dass sie nur eine bestimmte und gleich-zeitig beschränkte Ebene der Materie wahrnehmen können. (Haben Sie schon mal Luft gesehen? Nur die Auswirkungen wie Windböen können Sie spüren; aber ohne Luft ist man in kurzer Zeit erledigt! Ebenso "elektrischer Strom". Benützen ja - direkt sehen kann man ihn nicht).
Die Wissenschaft hat die Materie bis zu dem Punkt untersucht, an dem sie in reine Energie "verschwindet". Auf subnuklearer Ebene bestehen die Atome aus einer bestimmten Anzahl und Anordnung von Protonen, Elektronen und Neutronen. Diese Protonen und Neutronen wiederum bestehen aus Gluonen und Quarks, den kleinsten derzeit nachweisbaren Bauteilen jeglicher Materie.
Also gleichermaßen: Tisch oder Stuhl, Erde oder Metall, auch die Materie unseres Körpers - so unwahrscheinlich dies auf den ersten Blick auch sein mag - es besteht aus leerem Raum mit einer Verbindung von Protonen, Elektronen und Neutronen! Lediglich die Anordnung, die Anzahl und die Dichte der Atome bestimmt die molekulare Struktur und damit das Aussehen!
Die Physiker glauben, dass die Grundlage der materiellen Welt von einer Art Quanten-feld gebildet wird, das auch die Quantenleere genannt wird. Sie erklären, dass das Quantenfeld nicht-materiell ist, bestreiten aber, dass es "reines Nichts" ist. Diese Leere erscheint den heutigen Wissenschaftlern daher eine Form von Energie zu sein in einem "nicht sichtbaren Aggregatzustand". Sie glauben, dass auch diese Form bisher unsichtbarer Zusammenhänge in nächster Zukunft sichtbar gemacht werden kann.
Die heutige Physik weiß: 98 % der Materie in unserem Universum befindet sich in einem Zustand der Dichtigkeit, der für uns heute noch nicht sichtbar ist. Aber die meisten von uns tun so, als wären die 8 % die sie sehen, die 100 % des gesamten Universums.
Teil 2: Die Lehre der Ontologie. Max Planck und Werner von Heisenberg meinen unter anderem: "Wenn die uns als Materie erscheinenden Energie-Einheiten die Größe von 10 hoch -13 unterschreiten, entziehen sie sich nicht nur der sinnlichen Wahrnehmung, sondern auch der physikalischen Beweisbarkeit. Unterhalb dieser Naturkonstanten verlieren sie für uns die Qualitätsvorstellung von Materie, behalten aber ihre energetische Wirksamkeit ge-genüber den Umweltstrukturen bei". Man nennt diese Eigenschaft: "Feinstoffliche Substantilität".
Der Physiker Werner von Heisenberg stellt zusätzlich folgende Materie : Energie - Relation fest: "Nach der Quanten-Kosmologie besteht die Welt der materiellen Erscheinungsformen aus einer höheren Ordnung durch ontologische Implikationszyklen. Diese Zyklen erfolgen in so hoher Frequenz, dass für uns der Eindruck von Materie resultiert. Das Atom ist keine feste und raumfüllende Materie, kein Ding und kein Gegenstand, sondern geformte und in dieser Form gehaltene Energie".
Unsere Physiker glauben, dass sich die Gluonen und Quarks verändern und im Zeit-maßstab von 10 hoch - 23 pro Sekunde selbst reproduzieren. Jedoch nicht die Substanz selbst, sondern das jeweilige Muster der Substanz wird 10 hoch - 23 mal pro Sekunde neu organisiert. Die DNA reproduziert den jeweiligen Quantenzustand des Menschen bzw. der Materie.
Frage: Wer oder was könnte die Implikationszyklen bzw. die Reproduktion positiv oder negativ beeinflussen?
Antwort: Durch Überlagerung von Schwingungen und Interferenz-Wellen kann es während der Reproduktion von Körperzellen zu "Irrtümern" kommen, die von der DNA nicht rechtzeitig ausgeglichen werden können. So kann sich "Irrtum" an "Irrtum" reihen und eine fehlerhafte Reproduktion von Körperzellen entstehen.
Schwingungen und Interferenz-Wellen, die zur Fehlreproduktion führen können sind: Einerseits psychische Komponenten, z.B. Stress, Ärger, Schock, Wut ( = Interne Interfernz-Wellen) und andererseits physische Komponenten wie Mikrowellenstrahlung, Funkwellen, geopathogene Felder, ELF-Wellen sowie schwache elektromagnetische Felder mit morphogenetischem Informationsgehalt ( = externe Interferenz-Wellen). Diese Felder erfüllen für lebendes Gewebe nicht nur Signalfunktionen sondern können unter besonderen Bedingungen auch zu irreversiblen Veränderungen des Immunstatus führen. Erkenntnisse aus dem Bereich der Mikro- und der Zellbiologie an der russischen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg haben die morphogenetische Wirkung dieser Felder bestätigt.
Interne und externe Interferenz-Felder greifen in zellbiologische Prozesse ein. Die lebende Zelle interpretiert das IF-Feld als Steuersignal für eine bestimmte Aktion (eigentlich: Reaktion).
Für Viren und Bakterien gilt: Das Bakterium ist nichts - das Millieu alles!
Hierzu schreibt das "Nei King so Quenn" (chinesischer Klassiker, überliefert ca. 2800 Jahre vor Christus): Wenn die Lebensenergie im Inneren des Körpers beständig und kräftig ist, kann die pathogene bioklimatische Energie nicht eindringen. Wind, Kälte, Regen, Hitze, Feuchtigkeit - alleine können sie nicht schaden. Krankheit entsteht erst, wenn sich "das Innere" in Leere befindet. Gemeint ist hier: Die innere Lebensenergie ist leer oder in ihrer Entfaltung behindert.
Die Ayur veda Medizin schreibt hierzu: Der Ätherleib umgibt den physischen Körper wie ein Schutzmantel und verhindert das Eindringen von Schadstoffen und Krankheiten. Erst das "innere Ungleichgewicht" schafft ein Loch in der Aura, durch das dann die Keime eindringen können.
Grundsätzlich ist es also möglich, die Implikationszyklen bzw. die Reproduktion unserer Zellen zu beeinflussen. Jegliche Materie, sei es ein unbelebter Gegenstand oder ein belebter menschlicher Körper - er/es besteht aus einer Anordnung von Gluonen und Quarks, den kleinsten derzeit nachweisbaren Bausteinen jeglicher Materie. Diese Teilchen bilden die Grundlage für die Atomstruktur. Die Anzahl und die Anordnung der Atome (Proton/Elektron/Neutron) bestimmt die Art der Molekühle (Molekularstruktur). Die Anzahl und Anordnung der Molekühle bestimmt die Art des Gegenstandes oder des Körpers.
Frage: Was also unterscheidet mich selbst von einem unbelebten Körper oder Gegenstand? Antwort: Es ist das Leben selbst, das mich belebt, die innere Lebensenergie, das Chi, das Prana, die eine Kraft, die wir Gott nennen, das Bewußtsein, ist es, das sich leben läßt durch mich (sich) selbst!
Der ayurvedische Begriff für Gesundheit ist "Swastha"; es bedeutet: "Im Selbst gegründet sein". Dieses "Selbst" ist in der vedischen Betrachtungsweise unsere tiefste innere Seins-Ebene, dort, wo der Mensch die kosmische Seins-Ebene berührt und mit ihr "Eins" ist. Harmonie, Frieden und vollkommene Ordnung kennzeichnen das Selbst. Krankheit und Probleme entstehen aus dem Verlust dieser Einheit. Unser Körper ist "Amrit Kalash", ein "Gefäß der Unsterblichkeit". Er beherbergt reines Wissen und Bewußtsein. Impulse der Intelligenz erschaffen und rekonstruieren diesen Körper in jedem Augenblick des Lebens. In jeder Sekunde reorganisieren sich Millionen neuer Zellen, sterben ab und werden neu erschaffen - oder wachsen bei Ihrem Körper keine neuen Hautzellen nach, wenn diese durch eine Verletzung, z.B. eine Schürf- oder Schnittwunde, abgestorben sind? Wir wissen, dass sich Wunden von selbst schließen. Dafür haben wir unseren inneren Reparaturtrupp. Dieser innere Mechaniker erneuert aber nicht nur die äußere Hautschicht, sondern auch die Magenschleimhaut, den Darm, die Knorpelzellen, die Nervenzellen und den Knochen- und Bewegungsapparat. Wir können diesen Reparaturtrupp nicht sehen - verlassen uns aber bedingungslos auf seine Arbeit.
Warum scheint es aber so, als würde er uns manchmal mit seiner Arbeit "im Stich lassen?". Nun, ich denke mir, manchmal hat er keine "Blau-Pause" mehr, hat den inneren Schaltplan verlegt oder ist durch Sorgen - Ärger - Angstgefühle und Stress abgelenkt, weiß nicht mehr, was er genau machen soll! Was ist nun dringend zu tun?
So schnell wie möglich von Außen einen neuen Schaltplan einfüttern, wie ein Programm in einen Computer. Oder ich müßte den alten Schaltplan im Inneren suchen und neu aktivieren, sozusagen "RESET" drücken um das Lebens-Programm neu zu starten. Hierfür gibt es verschiedenen Möglichkeiten:
Akupunktur - Magnetfeld - Lasertherapie - Impulstherapie oder ähnliche Anwendungen!
Teil 3: Möglicherweise eine optimale Behandlung? Wenn wir krank werden, tendieren wir dazu, die Ursache der Erkrankung im "Draußen" zusuchen, Eine Virus, ein Bakterium sollen Schuld daran sein. Aber ist dies wirklich die Weisheit hinter der Weisheit?
Ich habe so etwas banales wie einen Schnupfen; da hat es mich doch erwischt - es erwischt eben jeden. Wirklich jeden? Einige in meiner Umgebung sind zwar ebenfalls krank geworden - aber eben nicht alle! Die haben halt ein besseres Immunsystem sagt man. So ein gutes Immunsystem will ich auch haben, am besten so gut, dass ich überhaupt nicht mehr krank werde! Was muß ich tun?? Im erstenSchritt stelle ich einmal fest, woraus sich dieses Immunsystem zusammen-setzt bzw. wer dieses System kontrolliert. Ich beherrsche meinen Körper - oder etwa nicht!? Uns so kontrolliere und trainiere ich meinen Körper - befehle ihm hier und heute: "Immunsystem volle Pulle". Ich habe es probiert - aber es hat nichts genützt! Offensicht-lich hört er mich nicht, so muß ich erst einmal die "Sprache meines Körpers" erlernen.
Hierzu ein Beispiel: Neulich habe ich den Film "Casablanca" im Fersehen gesehen; bei der Abschiedsszene mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann schlug mein Herz bis zum Hals, der Puls ging viel schneller und ich war den Tränen nahe. Ich bin dann spazieren gegangen und nachher war es wieder gut.
Was habe ich daraus gelernt? Gefühle beherrschen den Körper, dies ist meine Kommunikationsmethode, auf die mein Körper hört. Nun habe ich ein adequates Mittel, um meinem Körper die richtigen Anweisungen zu geben. Wenn ich mich ärgere, geht mein Blutdruck schon mal auf 180.... oder noch höher. Emotionen beeinflussen meinen Körper. Welche "Gefühlssprache" steht mit nun zur Verfügung? Die "Ich-ärgere-mich Sprache", die "Ich-mache-mir-Sorgen Sprache", die "Ich-habe-Angst Sprache" und die "Ich-bin-froh, Mir-geht-es-gut Sprache". Alle Gefühle teilen sich dem Körper augenblick-lich mit und haben ihre Folgen. Ich wähle lediglich den Inhalt meiner Gedanken. Ich weiß, dass sich meine Stirn kräuselt, wenn ich mich ärgere, dass der Druck in meinem Kopf ansteigt, sich mein Magen zusammenkrampft - und dann greife ich mir den, der mir den Ärger und den Stress verursacht hat. Was aber, ja, was aber, wenn derjenige nicht greifbar ist oder als Chef unangreifbar ist? Dann geht der Schuß möglicherweise nach hinten los, nach hinten in meinen eigenen Körper hinein!
"Gedanken sind der Anfang von Allem, deshalb lerne ich den Umgang mit meinen Gedanken". Meine Gedanken bewegen mich und meine Welt. Gedanken sind die Bausteine meiner Zukunft. Mit meinen Gedanken gestalte und bestimme ich meine Zukunft. Viele Menschen kommen oft nur deshalb nicht weiter, weil sie sich selbst durch unkontrolliertes Denken blockieren.
Teil 4: Die Wirkung morphogenetischer Gedächtnis-Felder Dass jede Tat, die wir ausführen, eine Wirkung hat, ist unbestritten. Zuerst "denken" wir einen Gedanken (z.B. Arm heben), dieser gedankliche Impuls wird im Gehirn in feine Stromimpulse umgewandelt und an die beteiligten Muskelgruppen weitergegeben. Als Folge hebt sich der Arm. Die gedanklichen Impulse sind stark genug, um die Masse "Arm" zu bewegen. Wie ist es aber mit der Gesamtheit unserer Gedanken, die nicht stark genug sind, Masse zu bewegen. Was geschieht mit diesen gedanklichen Impul-sen? Nun, auch diese Gedankenimpulse werden in feinste Impulse umgewandelt - und bewegen zwar nicht "Masse" wohl aber "Energie" in unserem körpereigenen Magnetfeld. Somit hat jeder Gedanke einen Einfluß auf unseren Körper und - über unser Körper-magnetfeld (manche nennen es Aura) auch auf unsere Umwelt.
Und damit hat jeder unserer Gedanken eine Folge. Sobald wir etwas anfassen, ja sogar schon wenn wir an etwas intensiv denken, entsteht ein Rapport. Ein Rapport ist die Ver-bindung zwischen 2 Menschen oder einem Menschen und einem Gegenstand. Die Huna-Lehre sagt, dass dieser Rapport durch einen unsichtbaren Faden aus Energie, dem Aka-Faden, hergestellt wird. Die Kahunas (hawaiianische Priester) sagen, dass das niedere Selbst (Unihipili) einen Energiekörper besitzt, aus dem unsichtbare Fäden zu jedem Gegenstand oder Menschen ziehen, mit dem es einmal in Kontakt war. Aber auch jeder Gedanke bekommt einen winzig kleinen Energiekörper aus dieser Aka-Substanz. Nach Ansicht der Kahunas sind Gedanken durchaus reale Dinge mit einem eigenen Energie-feld. Dieses Energiefeld bildet sich, sobald der Gedanke mindestens 10 Minuten intensiv gedacht wird. Diese 10 Minuten müssen nicht zusammenhängend gedacht werden!
Gleichartige Gedanken bilden "Trauben" und aus diesen Trauben sortieren sich verwandte Gedankengruppen, die letztlich zusammen finden.
Das Wort Mana-O bedeutet Denken. Die Kahunas sehen also das Denken als einen Vorgang, der Mana (Vitalkraft des niederen Selbst) in eine bestimmte Form bringt. Die Aka-Substanz hat die Fähigkeit, sich unbegrenzt auszudehnen ohne zu reissen, und an allem festzuhaften, mit dem sie einmal in Berührung gekommen ist. Alles, was wir (auch mit unseren Gedanken) einmal berührt haben, bleibt durch unsichtbare Fäden mit uns verbunden. Diese winzigen Fäden sind solange bedeutungslos, solange sie nicht benützt werden. Durch Benutzung aber werden sie aktiviert - und bei wiederholter Benutzung durch immer neue Fäden verstärkt, bis uns schließlich ein starkes Band aus Aka-Fäden mit dem jeweiligen Gegenstand oder Menschen verbindet. So entsteht eine reissfeste Bindung (Beziehung) zu allem, mit dem wir ständig in Kontakt stehen (Kinder, Partner, usw.). Diese verbindenden Fäden gehen vom Solar-Plexus des eigenen Aka-Körpers aus und laufen in die verschiedensten Richtungen. Besonders stark gebündelt sind sie ent-lang der Wirbelsäule und bilden, vom Kopf ausgehend, die Aka-Schnur, die uns mit dem hohen Selbst (Aumakua) verbindet.
Da jeder Gedanke als Erinnerungspotential nicht im physischen Gehirn, sondern im Kino-Aka (Schattenkörper des Menschen) gespeichert wird, sind diese Erinnerungen widerstandsfähig genug, um den physischen Tod zu überdauern und dem unsterblichen Selbst (Poe Aumakua) als ewiges Gedächtnis zu dienen. Es bleibt also nach dem Tod des Körpers eine lückenlose Übersicht über alle durchlebte Leben, die es ermöglicht, Bilanz zu ziehen und mit entsprechenden Konsequenzen in eine weitere Inkarnation zu gehen!
Gedanken sind die Bausteine unserer Zukunft. Mit unseren Gedanken gestalten und bestimmen wir unsere Zukunft, egal ob wir das bewußt oder unbewußt tun. Manche Menschen kommen oft nur deshalb nicht weiter, weil sie sich durch unkontrolliertes Denken selbst blockieren. Wir sollten daher unsere Gedanken besser beaufsichtigen und wenigstens jeden abend in Ordnung bringen! Gedanken sind Kräfte, die nach dem Gesetz der Zielstrebigkeit jeder Energie, zur Verwirklichung drängen. Wir ziehen die Kräfte an, die unseren Gedanken entsprechen. Sobald Gedanken mit Gefühlen aufgeladen werden, wir also mit dem Herzen dabei sind, werden unsere Gedankenkräfte aktiviert. Meist koppeln wir Gedanken und Situationen mit Gefühlen der Hektik, des Ärgers und der Lieblosigkeit!. Unsere Gedanken sollten zukünftig doch etwas liebevoller sein! Manche Menschen laufen in bestimmten Situationen einfach davon, weil sie nicht wissen, daß sie dieser Situation immer wieder begegnen werden, bis sie bereit sind, sie aufzulösen.
Ich mache mir bewußt: Ich befinde mich in einem grenzenlosen Meer von Energie, die nur darauf wartet, auf ein Ziel hin ausgerichtet zu werden. Die meisten Menschen produzieren ständig einen Wirrwarr von sich einander widersprechend Gedanken, Wünschen, Ängsten, Plänen und Hoffnungen; das Ergebnis ihres Denkens kann also nichts anderes sein als ein Wirrwarr von erwünschten und unerwünschten Ereignissen. Sie ändern minütlich oder täglich ihre Gedanken und die darin entfesselten Kräfte reiben sich gegeneinander auf! Die Energie ist dann schon morgens verbraucht und man fühlt sich ständig müde und kaputt."Etwas nicht zu wollen verbraucht bereits Energie", man nennt dies einen hochgeladenen, vagabundierenden, Komplex.
Ich muß mir also zuerst darüber klar werden, was ich will!. Ich brauche nicht darüber nachzudenken, was ich nicht will. Denn damit verbrauche ich nicht nur Energie, sondern erzeuge auch ein Angstgefühl, was wohl passieren könnte, wenn es trotzdem eintritt. Damit erzeuge ich einen energetischen Wirbel, der sich auflädt, Energie anzieht, und dann genau die Ereignisse hervor ruft, die ich unbedingt vermeiden wollte.
Die Eintrittskarte zur Energie heißt: Verantwortungsbewußtsein. Das CHI folgt dem Bewußtsein! "Alle Dinge sind miteinander verbunden. Was der Erde widerfährt, widerfährt auch ihren Kindern" (Chief Seattle).